Charter Flüge

Weltweite Charter-Flüge online suchen und buchen

 

Weltweite Charterflüge sind das Rückgrat des modernen Massentourismus

 

1. Das Konzept: "Fliegen nach Bedarf".

Im Gegensatz zum Linienverkehr, der nach einem festen, veröffentlichten Flugplan operiert (unabhängig von der Buchungslage), werden Charterflüge oft für einen bestimmten Zweck "von Reiseveranstalter gemietet und auch angeboten". Aber von den Charterairlines auch selbst vermarktet, Beispiel in Deutschland Condor, Eurowings oder Discover.

Vollcharter: Ein Reiseveranstalter (z. B. TUI, DER Touristik) mietet das gesamte Flugzeug.

Split-Charter: Mehrere Reiseveranstalter teilen sich die Sitzplätze in einer Maschine.

Ad-hoc-Charter: Einmalige Flüge für besondere Anlässe, wie Sportevents oder Kreuzfahrt-Vollcharter.

 

2. Vorteile für Touristen

Charterflüge bieten spezifische Vorzüge, die besonders für Urlaubsreisende attraktiv sind:

Direktverbindungen: Oft werden Ziele angeflogen, die im Liniennetz nicht direkt bedient werden (z. B. kleinere griechische Inseln oder entlegene Karibik-Destinationen).

Pauschalpakete: Der Flug ist meist Teil eines Rundum-Sorglos-Pakets inklusive Transfer und Hotel, was oft günstiger ist als Einzelbuchungen.

Gepäckregeln: In Chartertarifen ist Aufgabegepäck häufig noch standardmäßig enthalten, während Linienflüge (besonders "Light"-Tarife) hier oft extra kassieren.

Sicherungsschein: Bei Buchung über einen Reiseveranstalter ist die Reise (und damit der Flug) gegen Insolvenz abgesichert.

 

3. Aktuelle Trends und Entwicklung

Die klassische Trennung zwischen "Charter" und "Linie" löst sich zunehmend auf:

Verschmelzung zu Ferienfliegern: Airlines wie Condor oder SunExpress agieren heute als "Ferienfluggesellschaften". Sie verkaufen Plätze sowohl an Reiseveranstalter (Charter) als auch direkt an Endkunden (Einzelplatzverkauf).

Saisonale Schwerpunkte: *

Sommer: Fokus auf Mittelmeerregionen (Mallorca, Antalya, griechische Inseln).

Winter: Fokus auf Fernziele (Malediven, Dominikanische Republik, Thailand) und Ski-Destinationen.

Asien-Boom: Aktuelle Daten für 2025 zeigen, dass besonders innerasiatische Routen (z. B. Seoul–Jeju) massiv wachsen und oft als Charter-ähnliche Shuttles für Massentouristen fungieren.

 

Touristische Checkliste: Worauf Sie achten sollten

Gepäck-Falle: Der Basispreis enthält oft nur eine kleine Tasche für unter den Sitz. Handgepäck im Fach kostet fast immer extra.

Flughafen-Check: Billigflieger nutzen oft Sekundärflughäfen (z.B. Paris-Beauvais statt CDG). Rechnen Sie die Kosten und Zeit für den Transfer in die Stadt ein.

Check-in: Der Check-in am Schalter kostet bei Airlines wie Ryanair oder Wizz Air oft bis zu 50 €. Nutzen Sie zwingend die App.

Verpflegung: An Bord ist nichts inklusive. Bei Langstrecken-Low-Cost (wie Scoot oder Norse) sollten Sie Mahlzeiten vorab online buchen, da sie an Bord teurer oder ausverkauft sein können.

 

Vergleich: Charter vs. Linienflug

Vertrieb: Meist über Reiseveranstalter - Direkt über Airline oder Portale

Flugplan: Saisonal & bedarfsorientiert - Fest & ganzjährig

Wirtschaftlichkeit: Hohe Auslastung (80–95 %) nötig - Fliegt auch bei geringer Auslastung

Flexibilität: Flugzeiten können sich kurzfristig ändern - Feste Zeiten, hohe Verlässlichkeit

Zielgruppe: Urlauber, Gruppen - Geschäftsreisende, Individualtouristen

 

Für dich als Tourist bedeutet ein Charterflug meist Bequemlichkeit und Preisvorteil, erkauft durch etwas weniger Flexibilität bei den Flugzeiten. In der modernen Reisewelt ist der Übergang zum Linienflug jedoch so fließend, dass du den Unterschied oft nur noch an den Buchungsdetails auf deinem Ticket erkennst.

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